21,0975 km durch Berlin
April 5, 2011 von Andrea • Inline-Skating

Nachdem der Marathon aufgrund vom Dauerregen im letzten Jahr für mich ausgefallen ist, wollte ich doch zumindest die Chance auf der halben Distanz nutzen. Banges Verfolgen des Wetterberichtes in der Woche vor dem Rennen ließ Gutes erahnen: Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sollten bereits Anfang April für einen guten Rahmen sorgen.
Wir starten unsere Fahrt pünktlich um 5.20 Uhr, um noch die Startunternlagen abzuholen und eins der letzten verbliebenen Teilnehmershirts in Größe XL zu ergattern. Hätte ich dieses getragen, hätte ich wie mit einem flatternden Nachthemd gegen jede Menge Luftwiderstand kämpfen müssen. Also kommt es in den Rucksack, den Alexander (Chauffeur, Fotograf, moralische Unterstützung und Gepäckträger in Personalunion) für mich herumtragen darf.
Das Rennen steht diesmal ganz unter dem Motto, möglichst viel Spaß zu haben und die Atmosphäre zu genießen. Angeblich stehen 250.000 Zuschauer an der Strecke – es war jedenfalls laut! Auf die 100m Kopfsteinpflaster hätte ich gut verzichten können, aber eine Fahrt durch´s Brandenburger Tor, vorbei an der Siegessäule und am Potsdamer Platz machen einfach mal richtig Spaß. Vorallem durch die vielfältige Unterstützung durch Blasmusiker und Samba-Gruppen. Und eine hübsche Blechmedaille gab es auch wieder.
Als Rahmenprogramm probieren wir fleischlose Schnitzel (was es nicht alles gibt) und erhalten einige Packungen “kühlende Fußlotion” für den Abend nach dem Rennen. Perfekt. Praktischerweise haben wir uns am Abend praktischer- und unverschämterweise bei den Eltern zum ersten Grillen des Jahres eingeladen. Als krönenden Abschluss des Tages fängt es genau zu dem Zeitpunkt an zu regnen, als wir zu Hause ankommen – besser kann es nicht laufen!
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Ja wo laufen sie denn!?

Die Fotos vermitteln einen echten Genußlauf – auch wenn Du mit 1h03m einen
ordentlichen Schnitt auf den Rollen hingelegt hast und sich damit die
Gemütlichkeit sicherlich in Grenzen gehalten hat :-)
Sieht nach jede Menge Spaß aus! Was sagen die Füße?
Dank exzessivem Gebrauch von Tape-Band bin ich diesmal komplett ohne Blessuren
davon gekommen – ein Wunder!