Urlaubsvorbereitung Teil 2 – Packen und Planen
August 3, 2009 von Andrea • Lappland 2009


Wir waren also einkaufen. Nach einem elfstündigen Shopping-Marathon im Globetrotter-Store in Hamburg (samt Aufenthalt in der Kältekammer, dem Anprobieren unzähliger Kleidungsstücke und rauchender Köpfe) fühlen wir uns gut ausgerüstet. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, die wir nach und nach besorgen können.
Jedenfalls ist alles dafür bereit, endlich mal die Kapazitäten des Rucksacks zu testen! Für alle Fälle haben wir aus Hamburg zwei Seitentaschen für meinen Rucksack besorgt.
Begleitet von der in den letzten Tagen und Wochen akribisch gepflegten Packliste (samt Gewichtsangaben – ich habe noch nie zuvor meine Socken gewogen), kam es zum gemeinsamen Showdown aller Ausrüstungsgegenstände in meiner Küche. In die Planung musste einfließen, dass ich für eine große Wanderung von zehn Tagen und eine weitere von etwa vier Tagen ausgerüstet sein muss.
Das Ziel:
- Ausrüstungsgegenstände laut Packliste zusammenstellen
- Lebensmittel vorbereiten und rationieren
- alles (wie auch immer) in den Rucksack pressen, notfalls mit Gewalt
Die Umsetzung:
- Der Schlafsack, die Daunenjacke und die Isomatte sind dann doch ganz schön goß. Das Komprimieren in die Packsäcke verlangt doch ein gewisses Training und ich freue mich nicht drauf, das morgens im Zelt zu machen. Aber gut, immerhin kommt man beim Verpacken des Schlafsacks zumindest ins Schwitzen. Ein gutes Mittel gegen kühle Temperaturen.
- Die Daunenjacke kann sich einfach selbst in die Tasche stecken.
- Wieviel um alles in der Welt benötigt man denn Toilettenpapier für zehn Tage??
- Als wahrer Segen erweisen sich Ziploc-Beutel. Fast alles in meinem Rucksack ist in diesen praktischen Plastikbeuteln mit einer Art Reißverschluss organisiert.
- Wenn mein Schlafsack einmal im Hauptfach des Rucksacks ist, hat man das Gefühl, dass er beinahe voll ist. Ab dann heißt es stopfen!
- Braucht man nun Sonnencreme? Und was gegen Mückenstiche? Und eine Haarwäsche, falls man doch mal in eine Hütte kommt?
- Die Vorbereitung der Reiseapotheke erfordert besondere Maßnahmen. Eine ganze Tube Wundsalbe ist zu groß und schwer. Also werden solche Sachen nochmal in winzige kleine Plastikdosen umgefüllt. Man spart, wo man kann.
Fazit:
- Es passt alles rein. Irgendwie. Notfalls mit Seitentaschen.
- Kleiner dürfte der Rucksack wirklich nicht sein.
- Ich kann ihn noch tragen. Irgendwie. Und mit 21,5 Kilogramm liege ich noch ganz gut im Plan.
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